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Barf Speiseplan und Rezepte

Barf Speiseplan und Rezepte

Barf Speiseplan und Rezepte

Die perfekte Barf-Ernährung ihres Hundes sollte wie folgt aussehen:

  • 60% Protein
  • 20-30% Ballaststoffe/ Kohlenhydrate
  • 5% Fette
  • Mineralstoffe/ Mineralien
  • Vitamine

Gute Proteinquellen sind Fleisch oder Fisch.
Beim Fleisch können sie nach fettigen Fleischsorten wie Ente, Kopffleisch oder Hackfleisch und magerem Fleisch von Geflügel, Lamm, Pferd oder Ziege unterscheiden.


Durch die Domestikation sind es Haushunde gewöhnt, einen erhöhten Anteil ihrer Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen, jedoch zeigt sich durch die Erfahrung vieler Barfer und Tierärzte, dass ein Kohlenhydratanteil von maximal 30% ausreichend ist. Angelehnt an den Wolf – unser Vorbild beim Füttern – und sein Fressverhalten empfehlen wir den restlichen Energiebedarf des Hundes durch Fette und tierisches Eiweiß zu decken.
Im Gegensatz zum Hund ist Ihre Katze ein reiner Carnivore. Dies bedeutet, dass es Ihr nicht möglich ist, Kohlenhydrate zu verdauen, weshalb es empfehlenswert ist, Ihre Katze Kohlenhydratarm zu füttern.

Mit Innereien können sie den Vitamin- und Mineralienbedarf Ihres Tieres deckeln. Hierbei müssen Sie jedoch vorsichtig sein, bei einer erhöhten (täglichen) Dosis Leber kann es zu einer Überversorgung mit Vitamin A kommen.
Blut ist ein weiterer wichtiger Nährstofflieferant. Blut enthält sehr viele Vitamine, Aminosäuren, Kupfer und Natrium. Einige Barf-Shops bieten mittlerweile schon Blut zum Verkauf an.

Ihr Speiseplan sollte ebenfalls Knochen enthalten. Wichtig ist, dass diese roh sein müssen und nicht gekocht werden dürfen. Ansonsten besteht die Gefahr das die Knochen brechen oder ihr Tier Knochensplitter zu sich nimmt. Dies kann zu einer akuten Lebensgefahr führen.
Knochen ist ein guter Kalzium- und Phosphorlieferant. Sie können ihrem Tier circa 0,5g Knochen pro Kilogramm Körpergewicht verfüttern. Beobachten Sie bei der Verfütterung von Knochen auch den Kot ihres Tieres, bei einer zu hohen Dosis an Knochen kann es zu Verstopfungen oder Knochenkot kommen. Letzterer sieht weiß und bröslig aus, wird mit der Zeit jedoch eine feste Form, teilweise steinharte Kügelchen die jedoch noch ausscheidbar sind. Wird es schlimmer, kann sich dieses Knochengemisch zu einer Totalblockade des Verdauungssystems führen.

Ebenso sollte ihr Barf Rezept Gemüse und Obst enthalten. Die darin enthaltenen Rohfasern kurbeln die Verdauung an. Ihr Tier wird es Ihnen Danken, wenn sie das Gemüse und Obst vor der Fütterung pürieren, da es leichter verdaulich ist.

Auch Öle sollten als wichtiger Energielieferant in Ihren Barf Rezepten enthalten sein. Indem Sie eine kleine Menge kaltgepresstes Öl zur Mahlzeit geben, können fettlösliche Vitamine aufgenommen werden.

Den genauen Energiebedarf können sie online mit einem Barf-Rechner berechnen oder durch einen Experten bestimmen lassen. Sie finden viele ausführliche Barf-Rezepte im Internet. Zudem gibt es mittlerweile einige Bücher die einen allgemeinen Einblick ins Barfen liefern und zusätzlich Rezepte enthalten. Um nur einige zu nennen:

Für Hunde:

  • Das BARF-Buch von Nadine Wolf und Swanie Simon
  • BARF-Rezepte von Raphaela Koller
  • BARF von Swanie Simon

Für Katzen:

  • Einfach barf von Doreen Fiedler
  • Katzen BARFen von Petra von Quillfeldt
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