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Fett beim Barfen

Fett beim Barfen

Fett beim Barfen

Bei Fetten in der Barf Ernährung muss zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren unterschieden werden. Fett ist ein hervorragender Energielieferant für Ihr Tier und sollte daher beim Barfen zwingend berücksichtig werden. Fett liefert circa doppelt so viel Energie wie Proteine oder Kohlenhydrate und ist wichtig bei der Verwertung von fettlöslichen Vitaminen.

 

Unterschiede

Chemisch gesehen liegt der Unterschied zwischen den Fettsäuren in der Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen.

Gesättigte Fettsäuren werden als ungesund angesehen, da sie für den Anstieg des Cholesterinspiegels verantwortlich sind.

Fütterung von Fetten beim Barfen

Zuerst muss man sich darüber im Klaren sein,  dass das verfütterte Fleisch meist einen Fettanteil zwischen 15% und 25% besitzt und hervorragend als Energielieferant dient. Öl wird verfüttert, um Ihren Vierbeiner ausreichend mit Omega-3 Fettsäuren zu versorgen. Hierzu jedoch im nächsten Abschnitt mehr.

Wenn Sie Ihrem Vierbeiner größtenteils Muskelfleisch oder mageres Fleisch verfüttern, müssen Sie das Futter unbedingt mit Fett ergänzen, damit Ihr Liebling genug Energie hat und seine Gesundheit nicht bedroht ist. Da der Fettanteil des Fleisches nicht unter ca. 20% fallen sollte, müssen Sie genau auf die Angaben achten.

Perfekt hierfür sind Lammfett, Geflügelfett, Kokosfett oder Rinderfett.

Der benötigte Fettanteil lässt sich relativ einfach berechnen. Ziehen Sie vom gewünschten Fettanteil von 20% den tatsächlichen Fettanteil des verfütterten Fleischs ab und multiplizieren Sie das mit der Menge an Fleisch die Sie eigentlich füttern wollten. Diese Menge an Fett verfüttern Sie dem Hund. Von der Menge an Fleisch müssen Sie natürlich noch die Menge an Fett abziehen, die zusätzlich hinzukommt.

Vorsicht bei Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren

Öle wie Lachsöl oder Leinöl enthalten einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Diese essentiellen Fettsäuren sind wichtig für das Fettsäureprofil im Futter. Die genannten Öle sollten nur in Maßen verwendet werden und mit dem restlichen Ernährungsplan abgestimmt sein.

Omega-6-Fettsäuren sind für den Hund in größeren Mengen schädlich, da bereits im Rohfutter, welches der Hund bekommt und welches für den menschlichen Verzehr gezüchtet wurde, ein Ungleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 besteht, wobei letzteres Überhand hat.

Mit Ölen wie Sonnenblumen- oder Rapsöl sollte deshalb vorsichtig umgegangen werden.

Bei wildem Fleisch liegt dieses Ungleichgewicht nicht vor.

Des Weiteren dürfen Sie Ihrem Hund beim Barfen auf keinen Fall Transfette wie Margarine verfüttern, da diese für Ihn gesundheitsschädlich sind.

Fazit

Schlussendlich lässt sich sagen, dass Ihr Hund oder Ihre Katze bei der Rohfütterung auf einen Fettanteil im Fleisch von knapp 20% angewiesen ist. Fett dient dem Tier als Energielieferant und muss dem Futter beigemischt werden, sollte das Fleisch fettarmer sein.

Auch bei einer Diät sollte nicht der Fettanteil sinken, sondern die allgemeine Nahrungsaufnahme reduziert werden.

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