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Fleisch beim Barfen

Fleisch beim Barfen

Fleisch beim Barfen

Beim Barfen werden viele unterschiedliche Fleischsorten verwendet. Die bekanntesten Fleischsorten sind Geflügel und Rind. Vor allem bei allergischen Tieren empfiehlt sich exotisches Tierfleisch, wie Fleisch vom Känguru, Zebra oder auch Pferdefleisch.

 

 

Fleischsorten die beim Barfen häufig verwendet werden

Nachfolgend eine Auflistung der bekanntesten Fleischsorten.

Es gibt viele erhältliche Fleischsorten auf dem Markt. Nachfolgend die bekanntesten:

  • Rindfleisch
  • Hühnerfleisch
  • Kaninchenfleisch
  • Lammfleisch
  • Entenfleisch
  • Wildfleisch
  • Kängurufleisch
  • Straußenfleisch
  • Zebrafleisch
  • Rentierfleisch
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Pferdefleisch

 

Welches Fleisch ist das richtige beim Barfen?

Wenn Sie Ihren Hund oder Ihre Katze auf die Rohfütterung umstellen möchten, empfiehlt es sich anfangs Geflügelfleisch zu verfüttern, welches mager und leichter verdaulich ist, als beispielsweise Rindfleisch.  Hier empfiehlt sich Hähnchen oder Putenfleisch. Muskelfleisch und Geflügel ist eine ausgezeichnete Quelle an Protein, Fett und Mineralstoffen.

Sie sollten Ihrem Vierbeiner allerdings nicht dauerhaft mageres Fleisch füttern, sondern mit der Zeit auf weitere Fleischsorten umsteigen.

Wenn sich Ihr Hund an die Rohfütterung gewöhnt hat, können Sie ihm verschiedene Fleischsorten vorsetzen und sehen, was sein Herz begehrt. Hier empfehlen wir Ihnen alle Fleischsorten die Sie in die Finger bekommen können, beispielsweise Pferd, Känguru oder auch ganze Putenkeulen.

Allgemein lässt sich Rohfleisch, welches zum Barfen verwendet werden kann in folgende Kategorien aufteilen.

Geflügel wird meist am Anfang verfüttert und auch für die Ernährung von Welpen empfohlen. Des Weiteren gibt es Wildfleisch wie zum Beispiel Kaninchen, Rentier, Hirsch, Elch oder Hase. Darüber hinaus bieten viele Onlineshops Fleisch von Kängurus, Sträußen oder Zebras an. Diese exotischen Fleischsorten empfehlen sich für Ausschlussdiäten bei einer Futterunverträglichkeit sowie für allergische und sensible Hunde. Fleisch von einem Känguru, Strauß oder Elch ist fettarm und sehr bekömmlich. Wir empfehlen Ihnen jedoch ebenso als Halter eines gesunden Hundes diese Fleischsorten zu verfüttern.

Fleischwürfel sind größere Würfel, die von verschiedenen Fleischsorten angeboten werden. An diesen kaut ihr Hund oder Ihre Katze länger als an normalem Fleisch.

Welches Fleisch darf ich nicht füttern?

Rohes Fleisch vom Hausschwein oder Wildschwein sollte nicht verfüttert werden, da es Aujesky-Viren enthalten kann, welche eine Infektionen bei Ihrem Hund verursachen kann. Diese Viren werden erst ab einer Temperatur von 60°C abgetötet. Das Risiko dafür, dass Schweinefleisch verseucht ist, ist relativ gering, jedoch empfehlen wir Ihnen, auf andere Fleischsorten zurückzugreifen oder das Fleisch zur Sicherheit vor dem Füttern nochmals zu erhitzen. Infiziert sich Ihr Hund, so stirbt er nach einigen Tagen. In Deutschland sind Hausschweine zwar Aujeszky-Frei, jedoch werden Kontrollen im Schlachthof nur Stichprobenartig durchgeführt. Dies liegt auch daran, dass der Virus für den Menschen so gut wie ungefährlich ist.

Allgemein raten wir Ihnen allerdings davon ab, Wildschweinfleisch zu verfüttern.

Innereien und Knochen

Innereien sind meist mager und eiweißreich und enthalten wichtige Nährstoffe. Sie sollten jedoch Ihrem Vierbeiner nicht zu oft Innereien verfüttern (alle sieben Tage), da diese durch ihren hohen Glykogen Gehalt schwer verdaulich sind.

Für empfindliche Hunde empfehlen sich Herzen, welche aus magerem Muskelfleisch bestehen und leicht verträglich sind.

Pansen und Blättermagen ist aufgrund des vorverdauten Grünfutters empfehlenswert, hierzu jedoch mehr beim Thema Innereien.

Knorpelige Fleischteile (Schlund, Luftröhre, Kehlkopf) erinnert das Tier an seine Ursprünge als Karnivore und die Jagd nach seiner Beute. Knochen und Knorpel sind gut für die Zähne und deren Reinigung, können jedoch im Überschuss auch abführend wirken.

Des Weiteren ist das Kauen von Knochen für Hunde eine unterhaltsame Zeitbeschäftigung und ein längerer Genuss, speziell bei Knochen, welche noch Knochenmark enthalten. Knochen haben zusätzlich einen hohen Calcium-Anteil.Futter

Eine leckere Mischung aus Knochen und Fleisch sind Spareribs vom Rind, welche neben den Knochen auch leckeres Fleisch enthalten.

Sie dürfen Knochen nicht kochen, da diese leicht splittern können und sich das Tier dadurch verletzten kann.

Fisch beim Barfen

Fisch wird speziell bei Katzen empfohlen, da Fisch den Bedarf an Vitamin D deckt. Zudem ist Fisch ein hervorragender Lieferant an Omega-3 Fettsäuren und ist reich an Eiweiß und Vitaminen. Fisch ist beim Barfen nicht nur Ihrer Katze vorbehalten; Sie dürfen ebenso Ihrem Hund Fisch verfüttern.

Eine ausschließliche Fütterung mit Fisch empfiehlt sich nicht, da dadurch die Gefahr eines Vitamin D Überschusses besteht. Zudem enthalten einige Fischsorten das Enzym Thiaminase, welches Vitamin B1 aufspaltet. Bei Versuchen wurde deutlich, dass Katzen bei einer reinen Fischfütterung nach kurzer Zeit an einem Vitamin-B1-Mangel leiden („Properties of Thiaminase in Freshwater Prawn).

Bei Fertigmischungen erhalten Sie eine Mischung aus Fleisch und Gemüse und müssen sich nicht mehr darum sorgen, dass der Nährstoffbedarf Ihres Tieres gedeckt ist.

Frostfutter oder Frischfleisch

Wenn sie Barfen und Ihr Fleisch im Internet bestellen, so wird dies meist als Frostfutter geliefert. Frostfutter ist länger haltbar als Frischfleisch und wird wie Fleisch für den menschlichen Verzehr langsam aufgetaut, bevor es verfüttert wird.

Frischfleisch zum Barfen erhalten Sie in lokalen Barf Shops oder bei einem Metzger. Wenn Sie Barfen, können Sie auch bei einem Schlachthof in Ihrer Nähe anfragen, ob Sie von diesem Frischfleisch beziehen können.

Die Abwechslung beim Barfen

Eine Abwechslung der Fleischsorten ist wichtig für Ihren Hund, um Ihm alle Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Unterschiedliche Fleischsorten enthalten unterschiedliche Nährstoffe und Vitamine. Ebenso sollten Sie des Öfteren Innereien verfüttern. So bietet sich eine regelmäßige Fütterung von Leber an, da Sie durch diese den Vitamin-A Bedarf Ihres Tieres decken.

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