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Katzenfutter

Katzenfutter

Katzenfutter

Sie können Ihre Katze mit Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfleisch füttern.
Da Schätzungen zufolge fast jede zweite Katze in Deutschland übergewichtig ist, ist die richtige Ernährung Ihres Vierbeiners sehr wichtig.

Allgemein

Wenn Sie Ihre Katze möglichst natürlich ernähren wollen, empfehlen wir Ihnen die Rohfütterung, auch BARF genannt. Barfen ist aufwändiger, allerdings wissen Sie genau, was Ihre Katze frisst.
Die weitaus bekannteren und einfacheren Futterarten sind Trockenfutter und Feuchtfutter. Feuchtfutter hat einen Wasseranteil von bis zu 80%. Dahingegen enthält Trockenfutter lediglich circa 10% Wasser.
Unabhängig von der Futterweise, sollten Sie Ihrer Katze nur eine bestimmte Menge an Futter geben und diese reduzieren, sobald Sie merken, dass Ihr Tier übergewichtig wird. Das erhöhte Fressverhalten entsteht unter anderem aufgrund der Kastration, zu wenig Bewegung und womöglich durch die Zucht.
Lediglich schwangere Katzen benötigen während der Schwangerschaft und direkt nach der Geburt mehr Futter, um die Kätzchen zu ernähren.

Das Fressverhalten der Katze

Katzen sind Fleischfresser. Obwohl sie als Haustiere gehalten werden, sind die Vierbeiner Raubtiere, die sich noch immer überwiegend von Fleisch ernähren. Im Gegensatz zu anderen Tieren kann eine Katze rohe Pflanzen schlecht bis gar nicht verdauen und muss diese wichtigen Nährstoffe bereits vorverdaut von anderen Tieren (Mäusen) fressen. Bei der Rohfütterung (BARF) wird die ursprüngliche Ernährung der Katze nachgeahmt, wobei das Tier mit Rohfleisch, püriertem Gemüse und Obst, sowie Innereien und Knochen gefüttert wird. Wenn Sie sich für die Rohfütterung interessieren, finden Sie hier einen ausführlichen Artikel.

Je nach Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau haben Katzen einen unterschiedlichen Kalorienbedarf.
Wilde Katzen fressen mehrmals täglich. In der Natur fressen die Vierbeiner bis zu 15-mal pro Tag, also sobald Sie eine kleine Beute finden können. Um das mehrmals tägliche Fressen nachzuahmen, können Sie die Schüssel am Morgen mit der Tagesration füllen, dürfen diese jedoch später nicht mehr auffüllen. Ebenso können Sie mehrmals täglich die Schüssel auffüllen. Trockenfutter können Sie ohne Probleme einen Tag über im Napf lassen, ohne dass es schlecht wird.
Bei Feuchtfutter hingegen empfehlen wir Ihnen für eine ordentliche Hygiene, Ihrer Katze über den Tag verteilt, mehrere frische Portionen zu verfüttern. Die meisten Katzen lehnen vertrocknetes Feuchtfutter eh ab.
In der Regel reicht ein Alleinfutter für Ihre Katze. Dieses versorgt das Tier mit allen wichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Hinzu kommen wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, Phosphor und Calcium. Ebenso spielt Taurin bei der Ernährung der Katze eine wichtige Rolle.
Vermeiden Sie es, Ihrer Katze zu viele Leckerlis zu geben oder beim Betteln nachzugeben. Das Tier gewöhnt sich zu schnell an die Belohnungen, wird öfter betteln und die Gefahr von Übergewicht steigt. Wenn Ihr Tier eine Maus mit nach Hause bringt, ist dies kein Zeichen für eine Unterernährung, sondern spiegelt nur den natürlichen Spieltrieb des Tieres wieder.

Wie viel Wasser braucht meine Katze?

Neben dem Futter benötigt Ihre Katze auch genug Wasser. Für ausgewachsene Katzen rechnet man mit etwa 45-50ml Wasser pro Kg Körpergewicht. Wenn Sie Ihre Katze mit Nassfutter füttern, sinkt der Flüssigkeitsbedarf aufgrund des im Futter enthaltenen Wassers. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Katze den Napf mit frischem Wasser stehen lässt. Katzen lieben abgestandenes Wasser, weshalb sie oft aus Blumenvasen im Garten aus Schüsseln mit Regenwasser trinken.
Um Nierenkrankheiten zu vermeiden, müssen Sie also dafür sorgen, dass Ihre Katze genug trinkt. Dies funktioniert, indem Sie:

  • den Trinknapf weiter vom Futter wegstellen
  • mit einem Trinkbrunnen die Spielfreude Ihres Lieblings wecken
  • Wasser mit Geschmack (Fisch, Fleisch) verwenden oder aromatisieren (Hühnerbrühe)
  • Flachere Trinknäpfe kaufen
  • Von Trockenfutter auf Nassfutter oder Rohfutter umstellen
  • Verteilen Sie Wassernäpfe und flache Schalen / Vasen an den Lieblingsplätzen
  • Keine Plastiktrinknäpfe aufgrund des starken Eigengeruchs

Kann ich das Futter meiner Katze umstellen?

Wenn Sie bei der gleichen Futterart (feucht, trocken) bleiben, können Sie ohne eine Umstellungsphase testen, ob Ihr Tier das Futter mag. Bei einer Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter oder Sie sich entschließen, Ihr Tier zu barfen, sollten Sie Ihr Tier langsam an das neue Futter gewöhnen. Beispielsweise können Sie „alte“ und „neue“ Mahlzeiten abwechseln oder das neue Futter unter das alte mischen. Bei einer sofortigen Umstellung ohne Transferzeit, kommt es nach dem Fressen des neuen Futters oft zu erbrechen, da sich der Magen-Darm-Trakt noch nicht an das Futter gewöhnt hat.

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