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Kräuter beim Barfen

Kräuter beim Barfen

Kräuter beim Barfen

Kräuter haben neben der aromatischen auch einen wirkungsvollen Einfluss auf Ihren Hund. Die verschiedenen Kräuter dienen als natürliche Nährstoffquelle und fördern die Aktivität und Gesundheit Ihres Vierbeiners. Neben positiven Auswirkungen auf die Verdauung, können Kräuter auch eine heilende Wirkung haben.

 

Die heilende Wirkung von Kräutern

Kräuter dienen schon seit Jahrhunderten als Heilmittel in der Humanmedizin. Ebenso werden sie im Alltag in Form von Tee beispielsweise bei Erkältungen eingesetzt. Auch bei Vierbeinern haben Kräuter eine heilende Wirkung und können daher entweder bei der alltäglichen Fütterung oder auch gezielter verwendet werden. Die wirkungsvollen Inhaltstoffe variieren zwischen den Kräutern und sind breit einsetzbar. Kräuter können bei Beschwerden des Magen-Darm Bereichs, Harnbereichs und bei jeglicher Art von Entzündung eingesetzt werden.

Verschiedene Kräuter

Kräuter haben unterschiedliche Inhaltsstoffe  und somit verschiedene Wirkungen auf den Hund. Manche Kräuter dienen als Heilmittel und andere eher als natürlicher Geschmacksverstärker für die Futterzubereitung. Diese beinhalten dennoch Vitamine und Mineralien.

Heilkräuter

Kamille
Die Kamillenpflanze hat einen beruhigenden und entspannenden Einfluss auf den Vierbeiner. Dies ist vor allem in Stresssituationen (z.B. Reisen, Feuerwerk) vorteilhaft für den Hund und den Besitzer. Des Weiteren unterstützt Kamille die Schleimhaut des Magen-Darm Traktes und wirkt schmerzlindernd. 

Rosmarin
Dieses Kraut hat im Gegensatz zu Kamille eine aufputschende Wirkung und kann daher bei Erschöpfung, Mattheit und Müdigkeit eingesetzt werden. Bei der Dosierung sollte man achtsam sein und vorab einen Tierarzt konsultieren.

Löwenzahn
Der oft als Unkraut abgestempelte Löwenzahn hilft bei der Reinigung der Leber und Nieren. Außerdem unterstützt er die Regulierung des ph-Wertes im Harnsystem

Brennnessel
Die Brennnessel besitzt heilende Wirkung für die Nieren, Blase und das Harnsystem. Besonders bei älteren Hunden nimmt die Blasen- und Nierenleistung ab, sodass die Brennnessel einen erhöhten Effekt zeigt.

Hagebutten
Die Hagebutte und ihre Schale ist eine Vitamin-Bombe. Neben einem sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, sind Vitamin A, B und K enthalten. Somit stärkt die Hagebutte das Immunsystem und schützt vor Erkrankungen während der Winterzeit. Bei immunschwachen Vierbeinern kann Hagebutte öfters beigemischt werden.

Weißdorn
Weißdorn wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf System aus, da es die Durchblutung anregt und die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels erhöht. Es kann bei Herzschwäche und bei Herzerkrankungen eingesetzt werden.

Schachtelhalm und Glukosamin
Diese Kräuter dienen bei der Stärkung und der Heilung von Knochen- oder Knorpelschäden.

Geschmacksverstärkende Kräuter
Folgende Kräuter dienen zum besseren Geschmack des Futters und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffe. Daher haben auch diese Kräuter eine positive Wirkung auf die Gesundheit Ihres Vierbeiners.

  • Melisse
  • Schnittlauch
  • Basilikum
  • Fenchel
  • Gartenkresse

Fütterungsempfehlung

Wie bei den meisten natürlichen Heilmitteln, gilt auch bei Heilkräutern der Leitsatz: Weniger ist mehr! Die Menge und Dosierung der Heilkräuter ist von Größe und Verträglichkeit des Hundes abhängig. Eine Überdosierung kann im Extremfall zur gegensätzlichen Wirkung führen. Daher sollten Sie vor der Fütterung von Heilkräutern einen auf das Thema Barf spezialisierten Tierarzt aufsuchen. Geschmacksverstärkende Kräuter können Sie individuell einsetzen.

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