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Hundeernährung

Hundeernährung

Hundeernährung

Hundefutter lässt sich in Fertigfutter und Rohfutter unterschieden. Fertiges Hundefutter lässt sich je nach Wassergehalt nach Trockenfutter oder Nassfutter unterscheiden. Rohfutter wird beim Barfen verwendet. Mit dem richtigen Hundefutter schaffen Sie den Grundstein für die Gesundheit Ihres Tieres.

Nährstoffe

Hundefutter enthält unterschiedliche Nährstoffe. Neben Kohlenhydraten und Eiweiß enthält es ebenfallsFett, Wasser, Mineralstoffe und Zusätze wie Vitamine.
JedeRasse und jeder Hund hat eine individuelle Verdauung, weshalb Sie die Futterverträglichkeit nur durch Fütterungsversuche herausfinden können.
Bei Fütterungsversuchen wird ebenfalls erkennbar, welchen Anteil des Hundefutters Ihr Hund resorbiertund welcher Anteil mit dem Kot ausgeschieden wird.
Gemäß dem Buch „Enzyklopädie der Hunde“ teilt sich das Futter für einen mittelgroßen ausgewachsenen Hund in 25% Eiweiß, 12% Fett, 5-7% Ballaststoffe, 1,1% Kalzium und 0,9% Phosphor.
Ist Ihr Hund untergewichtig oder haben Sie einen Welpen, so brauchen Sie ein Futter mit einem höheren Fettanteil. Welpen benötigen für Ihr Wachstum zudem mehr Mineralien.
Wie bereits zuvor geschrieben, ist jeder Hund individuell und besitzt einen anderen Nährstoffbedarf. Dies ist beispielsweise auch bei dem Anteil an Ballaststoffen wichtig, da diese die Verdaulichkeit beeinflussen.

Trockenfutter

Es gibt zahlreiche Trockenfutter auf dem Markt, welche sich stark von ihrem Preis-Leistungsverhältnis unterscheiden. Des Weiteren wird altersentsprechendes Futter für Welpen, Junior- und Erwachsenenhunde sowie für seniorige Vierbeiner angeboten.
Wichtig bei der Auswahl des richtigen Hundefutters ist die Anpassung an aktuelle Bedürfnisse, beispielsweise bei Krankheit oder hoher sportlicher Anstrengung.
Trockenfutter besitzt im Gegensatz zu Nassfutter einen Wasseranteil im einstelligen Prozentbereich. Ferner besitzt Trockenfutter eine höhere Energiedichte, weshalb weniger Hundefutter benötigt wird als bei Nassfütterung.
Ist ein Fertigfutter als Alleinfutter gekennzeichnet, garantiert der Hersteller damit, dass in dem Hundefutter alle für den Hund wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthalten sind.

Nassfutter

Der Feuchtigkeitsgehalt bei Nassfutter liegt bei deutlich über 50% und kann sogar einen Feuchtigkeitsgehalt von80% überschreiten. Durch den hohen Wasseranteil hat das Futter jedoch eine geringere Energiedichte, weshalb Sie Ihrem Hund mehr Futter geben müssen, um seinen Nährstoffbedarf abzudecken.
Nassfutter wird aufgrund des Geruchs und Geschmacks von einigen Hunden bevorzugt.
Wie auch beim Trockenfutter sollten sie darauf achten, ob das Futter als Alleinfutter oder Ergänzungsfutter deklariert ist. Wenn Sie Ihren Vierbeiner möglichst ohne Zusatzstoffe ernähren wollen, müssen Sie darauf achten, dass viele Nassfutter künstliche Konservierungsstoffe enthalten.

Rohfutter

Der Trend des Umstiegs von konventionellem Hundefutter auf selbst zubereitetes Hundefutter, auch Rohfutter genannt, findet zunehmend mehr Anhänger. Die Rohfütterung soll der Ernährung von Wölfen, den Vorfahren der Hunde ähneln, welche sich als Fleischfresser, auch Carnivoren genannt, fast ausschließlich von Fleisch ernährten.
Rohes Fleisch und das darin enthaltene Blut besitzen viele positive Eigenschaften.
Die Bezeichnung für diese Art der Fütterung ist „B.A.R.F.“, ein Begriff der aus dem englischen stammt und mit „Biologisch Artgerechte Roh - Fütterung“ übersetzt wird.
Die Zunahme der „Barfer“ stammt unteranderem daher, dass viele Hundehalter Ihrem Liebling keine Zusatzstoffe verfüttern möchten, welche in vielen Fertigfuttern enthalten sind.Zudem nehmen die Allergien, die durch Fertigfuttermittel ausgelöst werden drastisch zu. Speziell in Trockenfutter sind oftmals große Mengen Getreide verarbeitet, welches für den Hund kein natürliches Nahrungsmittel darstellt.
Mehr zum Thema Rohfütterung finden Sie auf unserer Website im Bereich Barf.

Fazit

Für welche Art des Hundefutters Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, sich vorab gut über das Hundefutter zu informieren und zu wissen, ob es ein Alleinfuttermittel ist. Zudem sollten Sie das Hundefutter immer an die derzeitigen Lebensbedürfnisse und den individuellen Bedarf anpassen, um keine Fehlversorgung Ihres Hundes zu riskieren.

 

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