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Gallensteine bei Hunden

Gallensteine bei Hunden

Gallensteine bei Hunden

Gallensteine bei Hunden bestehen aus Bilirubin, welches beim Abbau des roten Blutfarbstoffes oder Cholesterin entsteht. Wenn Gallensteine zu Beschwerden führen, spricht man von Gallensteinleiden. Oftmals werden Gallensteine bei Hunden aber nur zufällig auf dem Röntgenbild erkannt, da sie nicht zwangsweise zu Schmerzen führen.

Symptome

Anzeichen für Gallensteinleiden besteht, sobald Ihr Tier Schmerzen im Oberbauch signalisiert. Dies ist der Fall, wenn die Gallensteine den Gallenweg verschließen und somit eine Gallenblasenentzündung provozieren. Erste Anzeichen können auch Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Durchfall oder Erbrechen sein. Weitere Symptome können hellgefärbter Kot, dunkel gefärbter Urin sowie Fieber und Gelbsucht sein. Wobei Gelbsucht das letzte Stadium des Gallensteinleidens ist und sich hier das Zahnfleisch sowie der Augapfel gelb färben.

Ursachen

Für Gallensteine gibt es einige Ursachen. Normalerweise handelt es sich um einen Ausfall der Gallenblasenfunktion und somit einer Unterbrechung der Produktion von Gallenflüssigkeit. Da die Galle nicht entschlammt werden kann, bilden sich Ablagerungen in Form von Gallensteinen. Außerdem kann eine Übersättigung der Galle, durch zu viel Kalzium oder Cholesterin, gleiche Folgen haben. Übergewichtige Hunde haben daher ein erhöhtes Risiko für Gallensteine.

Behandlung

Bei einer frühen Erkennung von Gallensteinen kann das Problem durch eine Nahrungsumstellung gelöst werden. Versuchen Sie die Nahrung möglichst ballaststoffreich zu halten. Dies bedeutet viel Obst und Gemüse zu füttern und Kohlenhydrate, soweit möglich, zu vermeiden. Des Weiteren ist die Zugabe von Mariendistel sehr hilfreich. (Link Produkt)
Als besonders wirksam bei Gallensteinproblemen gilt die Fütterung von Lecithin, da es selbst im Gallensaft enthalten ist und es bei der Emulgierung von Fetten hilft.
Hinweis: Auch bei gesunden Tieren kann es hilfreich sein, die Ernährung möglichst Ballaststoffreich zu halten, damit die Entstehung von Gallensteinen vermieden werden kann.
Falls die Erkrankung fortgeschritten ist, besteht die Möglichkeit, dass die Gallenblase entfernt wird. Dies ist aber nicht lebensbedrohlich, da Hunde ohne eine Gallenblase problemlos leben können.

Wir empfehlen Ihnen die Zugabe bei der Fütterung von Mariendistel von BARFeed.

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