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Mundhygiene bei Hunden und Katzen

Mundhygiene bei Hunden und Katzen

Mundhygiene bei Hunden und Katzen

Ihrem Hund die Zähne zu putzen ist ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Fürsorge für Ihren Liebling. Dadurch verhindern Sie Mundgeruch, Zahnbelag, Zahnstein und vermeiden eine Entzündung des Zahnbettes.

Vorteile

Ihrem Hund die Zähne zu putzen hat mehrere Vorteile. Sie verhindern Mundgeruch, Zahnbelag und Entzündungen, bzw. Infektionen, welche bei ernsthafter mangelhafter Mundhygiene entstehen können. Diese Infektionen können Niere, Herz und Leber lebensgefährlich beschädigen. Somit lässt sich sagen, Ihr Hund wird glücklicher, wenn Sie ihm die Zähne regemäßig putzen.

Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung, auch Gingivitis genannt, muss sofort behandelt werden, um eine Entzündung des Zahnbettes (Parodontitis) zu verhindern. Diese wird vor allem durch Zahnstein verursacht.

Auswahl einer Zahnbürste und Zahnpasta

Die Zahnbürste können Sie je nach der Größe Ihres Hundes auswählen und in jedem Tierladen oder Onlineshop erwerben. Hundezahnbürsten haben im Vergleich zu menschlichen Zahnbürsten weichere Borsten.
Anschließend müssten Sie die richtige Zahnbürste auswählen, verwenden Sie jedoch niemals eine Zahnbürste, die für ausgewachsene Menschen hergestellt wurde, maximal eine Zahnbürste für Kleinkinder, da diese weichere Borsten hat. Damit das Zähneputzen leichter fällt, gibt es Zahnpasten mit unterschiedlichen Geschmäckern.

Um das Zähneputzen außerdem zu erleichtern, sollten Sie schon damit anfangen, wenn Ihr Hund noch ein Welpe ist, damit er sich leichter daran gewöhnt.
Der Hund lässt sich auch leichter die Zähne putzen, wenn er erschöpft ist, also nach dem Training oder Gassi gehen.

Vorgehen

Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an Ihren Finger bzw. einen Teil Ihrer Hand in seinem Maul zu haben. Sie können Ihrem Hund auch etwas Zahnpasta auf Ihrem Finger zum Ablecken geben, wodurch er sich an den Geschmack gewöhnt.
Im nächsten Schritt zeigen Sie Ihrem Hund die Zahnbürste und versuchen, ein paar Zähne zu putzen, wobei es helfen kann, wenn jemand gleichzeitig den Vierbeiner streichelt. Wenn Ihr Liebling auch das akzeptiert, können Sie dazu übergehen, die weiter hinten liegenden Zähne und Eckzähne zu putzen, jedoch müssen Sie hierbei die Lippe des Hundes hochziehen.
Beim Putzen machen Sie kreisförmige Bewegungen.

Mein Hund lässt sich seine Zähne nicht putzen

Wenn sich Ihr Hund gegen das Zähneputzen sträubt, können Sie es mit einem Kauspielzeug versuchen, welches den Hund im gleichen Moment beschäftigt sowie Stress reduziert.
Des Weiteren gibt es spezielles Hundefutter gegen Zahnbelag.
Zusätzlich können Sie Sprays oder Gele gegen Zahnbelag anwenden, welche antibakteriell wirken.

Wenn auch das nicht funktioniert, können Sie Ihren Hund bei Ihrem Tierarzt einer professionellen Zahnhygiene32 unterziehen.

Am Anfang wird es Ihnen schwerer fallen, Ihrem Tier einfach die Zähne zu putzen. Stellen Sie sich darauf ein, dass es etwas dauert, bis Sie die richtige Zahnbürste und die richtige Zahnpasta gefunden haben, bevor es reibungslos abläuft. Bei Problemen empfehlen wir Ihnen zuerst die Verwendung einer Fingerzahnbürste.

Wie oft muss ich meinem Hund die Zähne putzen?

Dies ist eine oft diskutierte Frage. Es empfiehlt sich die Zähne Ihres Hundes einmal täglich zu putzen. Dadurch verhindern Sie, dass aus einfachem Zahnbelag Zahnstein wird, welcher nur durch einen Tierarzt entfernt werden kann. Dies kostet Sie mehr Zeit als das tägliche Zähneputzen und ist außerdem deutlich teurer.
Es gibt jedoch viele Hundebesitzer, die Ihrem Hund einmal die Woche die Zähne putzen, oder dies jährlich oder halbjährlich bei einem Tierarztbesuch erledigen. Wichtig ist hier, dass es immer auf den individuellen Zustand der Zähne ankommt und diese Frage nicht allgemein beantwortet werden kann.

Zähneputzen beim Barfen

Wenn Sie Barfen und Ihr Hund regelmäßig Knochen bekommt, müssen Sie Ihm nicht mehr täglich die Zähne putzen. Achten Sie jedoch auf Zahnbelag und sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, notfalls müssen Sie wieder täglich putzen.

Wir bieten Ihnen die Vetfood Doppelköpfige Zahnbürste an. Ergänzend können Sie das Vetfood Maxi/Guard OraZn für eine bessere Mundhygiene verwenden.

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