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Struvitsteine

Struvitsteine

Struvitsteine

Struvitsteine können durch Blasenentzündungen entstehen. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze unter Struvitsteinen leidet, so muss der Harn angesäuert werden. Struvitsteine machen sich meist durch Beschwerden beim Urinieren bemerkbar, teilweise können die Vierbeiner gar nicht mehr urinieren. Struvitsteine sind glatt und sehen ähnlich aus wie helle Kieselsteine.

 

 

Allgemeine Informationen und Ursachen

Struvitkristalle entstehen meist bei einer Harnwegsentzündung, da bei dieser alkalischer Harn entsteht, wodurch sich Struvit bildet. Struvitsteine bestehen zum Großteil aus Magnesium, Ammonium und Phosphor.

Wichtig ist es, die Struvitsteine bzw. den Urin zu analysieren, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um Struvit handelt, oder es nicht andere Steine sind. Zudem sollten Sie untersuchen lassen, ob eine Entzündung im Harnwegsbereich vorliegt oder Bakterien im Körper oder Urin sind.

Harnansäuernde Mittel helfen am besten gegen Struvitsteine.

 

Barf gegen Struvitsteine und Harnwegentzündungen

Tierärzte empfehlen meist teures Diätfutter gegen Struvitsteine. Oftmals enthalten Fertigfutter, besonders günstige Sorten, viele Zusätze und haben einen relativen hohen Getreidegehalt, welche Struvit fördert.

Barfen, also die Rohfütterung Ihres Hundes oder Ihrer Katze wird als natürliche Alternative zu Diätfutter empfohlen.

 

Maßnahmen bei Struvitsteinen

Als erstes empfiehlt es sich die Wasserzufuhr zu erhöhen, um die Struvitsteine auszuschwemmen. Hierbei können Sie auch Fleischbrühe verfüttern oder Wasser mit Milch und Honig anreichern.

Analysieren Sie den Futterbedarf Ihres Hundes und reduzieren Sie Magnesium, Natrium und Calcium, da diese die Hauptbestandteile der Struvitsteine sind. Dies bedeutet, dass Sie die Fütterung von Knochen und Innereien reduzieren müssen. Der Anteil an Muskelfleisch muss bei einer solchen Barf Diät erhöht werden.

Da Ihr Hund, nachdem er einmal Struvitsteine hatte, sein Leben lang dafür empfänglich ist, sollten Sie diese BARF Diät beibehalten.

Eine weitere hilfreiche Ergänzung ist Vetfood L-Methionin, dies sollten Sie jedoch vorab mit Ihrem Tierarzt absprechen.

 

Fazit

Wenn Ihr Tier nur Struvitkristalle und keine Struvitsteine hat, so sollten Sie regelmäßig Urinproben zum Tierarzt bringen, um zu überwachen, dass keine Struvitsteine entstehen und die Diät anschlägt. Zudem sollten Sie den PH-Wert des Urins regelmäßig testen und schauen, dass der PH-Wert zwischen 5,5 und 6,2 liegt. Gesunde Hunde sollten einen PH-Wert von ca. 6,5 haben. Im basischen Bereich über 6,5 entstehen Struvitsteine, ist der Wert jedoch unter 6,5 im sauren Bereich, so entsteht die Gefahr von Oxalatsteinen.

Sollte die Rohfütterung keine Verbesserung zeigen, so empfehlen wir – auch als überzeugte Barfer – auf das vom Tierarzt empfohlene, teurere Diätfutter umzusteigen, um Ihrem Hund eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

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