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Vitamine beim Barfen

Vitamine beim Barfen

Vitamine beim Barfen

Vitamine sind essentiell für den gesunden Stoffwechsel Ihres Vierbeiners. Katzen und Hunde benötigen diese als Bausteine und funktionieren als Enzyme bei der Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen. Zusätzlich stärken Vitamine das Immunsystem und schützen vor Krankheiten.

Vitamin A

Vitamin A hat großen Einfluss auf das Wohlbefinden Ihres Haustieres. Neben dem Aufbau und Erhalt der Haut und des Fells bildet es auch neue Blutkörperchen, welche das Immunsystem stärken. Ebenso unterstützt Vitamin A den Stoffwechsel und hat einen positiven Einfluss auf das Sehvermögen Ihres Vierbeiners. Ob bei Hunden oder Katzen, Vitamin A ist essentiell für die Gesundheit und Zellstruktur des Hautgewebes. Daher kann ein Mangel an Vitamin A zu trockner und poröser Haut, bis hin zu Haarausfallführen. Weiterhin kann es zu geringerer Sehkraft sowie zu Nachtblindheitführen.

Damit Ihr Hund oder Ihre Katze ausreichend Vitamin A erhalten, empfehlen wir die Fütterung von Eigelb, Milch, Käse,Brokkoli, Erbsen, Grünkohl, Süßkartoffeln und Spinat.

Vitamin B1

Vitamin B1 gehört zu der Gruppe der B-Vitamine und unterstützt hauptsächlich den Kohlenhydratstoffwechsel. Daher ist Vitamin B1 essentiell für ein gut funktionierendes Gehirn und Nervensystem, da diese eine hohe Energiezufuhr benötigen. Des Weiteren ist es für eine intakte Verdauung, den Muskelaufbau und die Muskelregeneration sowie für eine vitale Herzfunktion notwendig.
Bei einer Insuffizienz leidet Ihr Hund oder Ihre Katze unter Konzentrationsschwäche, erhöhter Müdigkeit und Antriebslosigkeit sowie einer schwachen Muskulatur. Vitamin B ist insbesondere in magerem Rindfleisch und Schweinefleisch, Hühnerfleisch, Fisch, Brokkoli, Kartoffeln und Eigelb enthalten.

Vitamin B3

Vitamin B3 wird für einen gut funktionierenden Stoffwechsel benötigt, da es die Energie aus Fetten und Kohlenhydraten extrahiert. Zudem hat es großen Einfluss auf die Gehirnaktivität des Tieres und unterstützt den Zellstoffwechsel von Haut, Muskeln und Nerven. Bei einer Barf Ernährung ist darauf zu achten, dass Ihr Vierbeiner genügend Vitamin B3 aufnimmt. Bekommt Ihr Tier zu wenig Vitamin B3, so können Mangelerscheinungen wie Geschwüre im Maul, Hautirritationen, eine dunkel gefärbte Zunge und Verdauungsprobleme auftreten. Wild, Leber, Geflügel, Kaninchen, Lachs oder Forelle sind reichhaltige Quellen an Vitamin B3.

Vitamin B5

Vitamin B5 ist nicht frei in Nahrungsmittel enthalten und ist ein Bestandteil des Coenzyms A. Daher wird Vitamin B5 im Körper langsam ab gespaltet damit es verwendet werden kann. Dieses Vitamin ist ebenso an wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt sowie an Hormonbildung. Ein Vitamin B5 Mangel kann in Erscheinung treten durch Hautirretationen, Verdauungsproblemen und Wachstumsstörungen. Vitamin B5 ist in den meisten Nahrungsmitteln enthalten sodass eine Unterversorgung selten auftritt. In folgenden Nahrungsmittel ist ein hoher Anteil an Vitamin B5 enthalten: Kalbsleber, Rinderherzen, Rindfleisch, Eigelb, Brokkoli und Fisch.

Vitamin C

Vitamin C stärkt das Immunsystem und fördert die Wundheilung sowie die Heilung von Entzündungen. Ihr Vierbeiner stellt selbst in der Leber in geringen Mengen Vitamin C her, jedoch muss vor allem bei großen Hunden und Tieren, welche sehr aktiv sind, Vitamin C über die Fütterung zugeführt werden. Vitamin C ist vor allem in Gemüse und Zitrusfrüchten enthalten. Bei Zitrusfrüchten kann eine Unverträglichkeit durch den hohen Säureanteil auftreten, dies ist jedoch individuell abhängig von jedem Vierbeiner.

Vitamin D3

Vitamin D ist insbesondere beim Wachstum und der Entwicklung des Knochenbaus involviert und wichtig für Ihren Hund, hier reichen allerdings bereits kleine Mengen. Daher sollten vor allem Welpen und Alttiere ausreichend Vitamin D fressen, damit das Wachstum und der Erhalt der Knochen unterstützt werden. Quellen für Vitamin D3 sind Fisch, Fleisch, Leber, Eier und Milchprodukte.

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